Rettungshundestaffel Eifel-Mosel e. V.

 

email102

rhs-eifel-mosel@t-online.de

Banner2010

Ausbildung

Impressum

Ausbildung von Hund und Halter zum
Rettungshundeteam

Hundeausbildung

Die Ausbildung zum Rettungshund braucht in der Regel zwei Jahre. Sie endet mit der
bestandenen Hauptprüfung. Um das hohe Eignungsniveau des Hundes zu halten, muss
darüber hinaus weiterhin regelmäßig mit ihm gearbeitet werden. Zudem werden im BRH
alle Rettungshunde jährlich von einem externen BRH-Leistungsrichter überprüft. Nur die
Rettungshunde, die die jährliche Wiederholungsprüfung bestehen, kommen zum Einsatz.

 An folgende Aufgaben wird der Hund während seiner Ausbildung herangeführt:

    -Grundgehorsam
    -Anzeigeübungen
    -Gerätearbeit
    -Geländearbeit
    -Sucharbeit

Ausbildung103

Der Fortgang wird vom Rettungshundeausbilder akribisch begleitet. Die Zulassung zur Hauptprüfung erreicht der Hund erst nach der bestandenen Begleithundeprüfung und
einer bestanden Vorprüfung für eine der Sparten im Rettungshundewesen (Flächensuche, Trümmersuche, Mantrailing, Wasserortung, Lawinensuche).

Für die Rettungshundearbeit geeignet sind gesunde, robuste, ausgeglichene und
sozial verträgliche Hunde. Die Rasse spielt eine eher untergeordnete Rolle; im
Vordergrund stehen vielmehr psychische Anlagen, wie ein hoher Spieltrieb, eine
gute Nasenleistung, Geräuschunempfindlichkeit, Ausdauer, Suchfreude und
zuverlässige Führigkeit. Bewährt haben sich Hunde mittlerer Größe insbesondere
bei der Flächen- und Trümmersuche. Sehr kleine oder sehr schwere Hunde
verfügen dagegen meist nicht über die erforderliche körperliche Ausdauer
und Gewandheit.

Ausbildung202

Ausbildung des Hundehaltes

Der Hundehalter wird mit seinem Hund zu einem Rettungshundeteam ausgebildet.
Unter Anleitung eines Ausbilders der Staffel lernt er seinen Hund entsprechend
zu führen. Er tritt mit seinem Hund zu den erforderlichen Prüfungen an, die sie als
Team bestehen müssen. Mit der bestandenen Hauptprüfung erhält das Team die
Zulassung an Einsätzen teilzunehmen. Ein Rettungshund darf jedoch nur zusammen
mit seinem Hundeführer eingesetzt werden - niemals ohne ihn. Weiterhin muss sich
der Hundehalter folgende Kenntnisse und Fertigkeiten aneignen:

    -Grundwissen über Hundehaltung, Kynologie
    -Erste Hilfe (Mensch und Hund)
    -Einsatztaktik, Suchtechnik
    -Sprechfunkverkehr, BOS-Funk
    -Karten- und Kompasskunde
    -Trümmerkunde, Bergungstechnik, Knotenkunde
    -Einsatzmanagement und -organisation

 

Ausbildung303

Grundsätzlich sollte der Hundehalter bereit sein, dafür viel Zeit mitzubringen. Das ganze
Jahr hindurch wird einmal wöchentlich trainiert, monatlich findet ein Theorieabend statt.
Erwartet wird natürlich vor allem, dass er als Rettungshundeführer und Suchgruppenhelfer
jederzeit für Einsätze bereitsteht und stets erreichbar ist - über Funkmeldeempfänger,
Telefon oder Handy. Er sollte ferner eine gute körperliche Konstitution haben, sowie
Teamfähigkeit und Empathie besitzen im Umgang mit Menschen und Hunden. Zudem
sollte er psychisch belastbar sein. Denn in einem Einsatz erwarten ihn mitunter Stress
und leidvolle Situationen, die durchaus traumatisierend sein können.