Aufgaben einer Rettungshundestaffel

Nicht nur in Katastrophengebieten kommen Rettungshunde zum Einsatz.

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 100.000 Menschen als vermisst gemeldet. Viele tauchen nach kurzer Zeit wieder auf, aber es gibt auch viele die Hilfe benötigen: Demenzkranke Senioren, die nicht wieder zurück nach Hause finden und auf Medikamente angewiesen sind, Suizidgefährdete bei denen dringend Eile geboten ist, Unfallopfer die sich im Schock von der Unfallstelle entfernt haben oder aber auch Kinder, die nach dem Spielen nicht nach Hause kamen.

Für solche Suchen, für die, ohne die gut ausgebildete Spürnase eines Hundes, womöglich jede Hilfe zu spät käme, werden die Rettungshunde-Teams der BRH-Rettungshundestaffel Eifel-Mosel e.V. Tag und Nacht alarmiert. Besonders in unübersichtlichen Geländen oder bei Dunkelheit ist die feine Nase der Hunde der menschlichen „Suchleistung“ weit überlegen.

Einsatzmöglichkeiten
- In unübersichtlichem Wald– und Buschgelände
- Nach Erdrutschen
- Nach Unfällen, bei der Suche nach Schockopfern
- Explosionen aller Art
- Flugzeugabstürze
- Eisenbahnunglücke
- Naturkatastrophen, z. B. bei Erdbeben

 

 

 

 

Wer wird eingesetzt?
Eingesetzt werden Zugführer der Rettungshundestaffel, mehrere Rettungshundeteams und mehrere Suchgruppenhelfer.

 

Das Rettungshundeteam
Das Rettungshundeteam besteht aus einem jährlich geprüften Rettungshund und einem ausgebildeten Hundeführer.

 

Der Suchgruppenhelfer
Der Suchgruppenhelfer durchläuft die gleiche Ausbildung, wie der Rettungshundeführer und unterstützt im Einsatz den Hundeführer im Funken, Kartenlesen, 1. Hilfe und vielem mehr, damit der Hundeführer sich rein auf seinen "Hund" konzentrieren kann.

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